Erste Hilfe gegen Stress und Anspannung


 

Jeden Tag ist der Mensch unterschiedlichsten Belastungen ausgesetzt. Nicht jeder Mensch reagiert gleich auf Belastungen. Was für den einen "ein Klacks" ist, kann für den nächsten schon eine große Belastung sein.

 

Verurteilen Sie sich deshalb nicht!

 

Finanzielle Sorgen, Lärm, Hektik, lange Wege zum Arbeitsplatz, Termindruck, unvorhersehbare Ereignisse, Streit ... .

 

Sind diese Belastungen nur von kurzer Dauer so ist dies für unseren Körper in der Regel kein Problem. 

 

Hält dieser Zustand jedoch über einen längeren Zeitraum an, können körperliche Reaktionen die Folge sein.

 

Schlafstörungen, Magen-Darm-Beschwerden, Verspannungen, Kopfschmerzen, Gereiztheit, Konzentrationsstörungen, Albträume, Einschlafschwierigkeiten, sinkende Leistungsfähigkeit, Müdigkeit, Bluthochdruck, häufige Infekte, ... können Stress-Symptome sein.

 

Durch ständige, regelmäßige Ausschüttungen von Stresshormonen wird der Körper immer mehr und mehr geschwächt. So kann ein Teufelskreislauf entstehen. Schlimmstenfalls endet dies in einem sogenannten Burn-Out.

 

Doch Sie können sehr viel Gutes für sich tun. 

 

Wenn Sie das Gefühl haben, Sie kommen alleine nicht mehr zurecht, holen Sie sich professionelle Hilfe und lassen sie sich beraten.

 

Stress ist heute messbar! Ich arbeite in meiner Naturheilpraxis mit führenden Laboren zusammen und unterstütze Sie sehr gerne.

 

Was können Sie für sich tun? Hier ein paar kleine, aber dennoch sehr hilfreiche Tipps:

 

  • Bewegung/Sport

 

Auch wenn Sie noch so müde und erschöpft sind und die Couch Sie lockt. NEIN!

Turnschuhe an und ab geht es.

 

Wenn Sie zu den Glücklichen gehören, die einen Wald ganz in der Nähe haben, begeben Sie sich dort hin.

 

Vor dem Walk hören Sie einmal ganz tief in sich hinein und fragen sich, auf einer Skala von 1-10 wie Sie sich fühlen. Sie müssen nicht Joggen, ein leichtes Walken für 20-30 Minuten reicht vollkommen aus. Nach dem Walk fragen Sie sich, wie Sie sich nun fühlen. Am Besten notieren Sie es sich.

 

Und? 

 

Durch moderate Bewegung bauen sich die Stresshormone Cortisol und Adrenalin besonders gut ab. Ihr Kreislauf kommt in Schwung, Blut und Lymphe fließen hervorragend. Die Lebensfreude und Ihr Selbstwertgefühl steigen. Es ist ganz einfach, fangen Sie an.

 

  • Lernen Sie eine Entspannungstechnik

 

Progressive Muskelentspannung, Autogenes Training, Yoga, QiGong... .

 

Lernen Sie eine Entspannungstechnik die Ihnen gut tut und bei der Sie sich wohlfühlen. Probieren Sie es aus. Als zertifizierte Entspannungspädagogin berate ich Sie hierzu sehr gerne.

 

Atmen Sie einmal ganz langsam tief in Ihren Bauch ein und aus.

3x hintereinander sehr konzentriert... diese kleine Übung hilft schon oft herunterzufahren.

 

  • Schlafen sie genügend

 

Wenn Sie besonders gestresst sind, lohnt es sich vor 22 Uhr ins Bett zu gehen. Lüften Sie Ihr Schlafzimmer gründlich durch und schließen Sie die Rollläden. Der Schlafraum sollte nicht zu warm sein. Elektrische Geräte sind in den Schlafräumen tabu. Lesen Sie vielleicht noch ein nicht zu aufregendes Buch mit gedämpften Licht und trinken Sie dazu eine Tasse Lavendeltee mit etwas Honig.

 

Ausreichender und erholsamer Schlaf sorgt für physische und psychische Stabilität.

 

  • Ernähren Sie sich gesund - Du bist, was du isst

 

In stressigen Zeiten braucht Ihr Körper wesentlich mehr Vitamine und Mineralstoffe.

 

Leider neigen wir genau dann dazu uns schnell mit ungesunder Energie zu versorgen.

 

Einen Kaffee hier, ein Kaffeestückchen da. Abends noch die Tafel Schokolade und ein paar Chips.

 

Im ersten Moment entspannt uns dies, aber auf Dauer werden wir sauer. Ungesunde Ernährung raubt uns besonders viele Mikronährstoffe.

 

Essen Sie frisch, kochen Sie sich selbst und verzichten Sie auf Fertigprodukte. Viele schöne Rezeptideen finden Sie hier.

 

 

  • Setzen Sie sich ein kleines Ziel und belohnen Sie sich


Sie dürfen sich freuen, wenn Sie Ihr Ziel erreicht haben.

 

Selbst kleine Schritte, die Sie Ihrem Ziel näher führen, sind ganz wichtig!

 

Belohnen Sie sich! Klopfen Sie sich selbst auf die Schulter. So geben Sie sich Motivation, sind frei und unabhängig. Wie wäre es mit einem schönen Buch, einem Kinobesuch oder einem netten Abendessen?

 

Durch regelmäßiges Training werden die alten Gewohnheiten umgeschrieben und so zur Gewohnheit.

 

  • Verabreden Sie sich

 

Auch wenn Ihnen gar nicht danach ist und Sie am liebsten zu Hause bleiben würden. Gehen Sie raus. Treffen Sie Ihre Freunde, dies hebt die Stimmung und bringt sie auf andere Gedanken.

 

Gehen Sie Ihren Hobbys nach. Sie singen gerne? Der nächste Musikverein freut sich, wenn Sie vorbeischauen. Dafür müssen Sie kein begnadeter Sänger sein.

 

 

  • Sagen sie ruhig einmal "NEIN"

 

Sie dürfen "NEIN" sagen! Sogar ohne dies zu begründen. Einfach NEIN.

Sie brauchen sich auch nicht zu entschuldigen. Übergehen Sie sich nicht.

 

Wenn Sie keine Lust auf etwas haben, sich überlastet fühlen, sagen Sie einfach NEIN.

 

Am Anfang wird es Ihnen vielleicht etwas schwerfallen und Sie plagt ein schlechtes Gewissen. Völlig überflüssig.

 

Wenn Ihre Umwelt bisher gewöhnt war, dass Sie alles machen und tun, wird Ihnen wahrscheinlich ein Gegenwind entgegenkommen. Atmen Sie tief durch, lächeln Sie und sagen freundlich aber standhaft "NEIN".

 

Und wie fühlen Sie sich?

 


  • Lachen Sie so oft wie möglich

 


Humor ist ja bekanntlich die beste Medizin.


Lachen Sie! So laut und oft wie möglich.

 

Selbst wenn Ihnen gar nicht danach ist. Ziehen Sie Ihre Mundwinkel nach oben. So können Sie Ihr Gehirn austricksen. Und getestet? Funktioniert!

 

 

  •  Bewertungen

 


Stress, so vermittle ich es auch in meinen Kursen, entsteht im Gehirn.

 

So wie ich die Dinge bewerte, so stark ist auch mein Stressempfinden.

 

Beispiel: Anna und Lina müssen eine kleine, kurze Präsentation halten. 

 

Anna freut sich darauf und sieht dies als Chance Ihre Fachkenntnisse unter Beweis zu stellen. Sie steht gerne im Mittelpunkt und hat nur leichtes Lampenfieber.

 

Lina ist eher verschlossen und zurückhaltend. Sie bewertet die Situation als eine Überforderung. Ihr Herz rast, die Hände sind feucht und in Ihrem Kopf herrscht ein ziemliches Durcheinander.

 

Denken Sie positiv. In der Stressreaktion könnte das so aussehen:

 

Anstatt:  

  • "Das geht schief"....lieber "Erst einmal ausprobieren"...
  • "Ich bin so nervös"... lieber "Ich bin ganz ruhig und entspannt"...
  • "Das lerne ich nie".... lieber "Ich werde von Tag zu Tag besser"...

 

 


Und nun? 

 

TUN! Was möchten Sie gerne für sich tun?

Computer aus und los geht es. 


Schon Erich Kästner sagte:

 

"Es gibt nichts Gutes, außer man tut es." 

 

Nur Lesen führt zu keiner Verhaltensveränderung!

 

Und denken Sie daran, sich anschließend  ausreichend zu loben.

 

Eigenlob stimmt:)

 

 

Der Artikel ist jetzt viel länger geworden als ich wollte und viele wichtige Dinge habe ich noch gar nicht geschrieben... . 

 

Wenn Sie Hilfe bei Ihrem persönlichen Stressmanagement brauchen, schreiben Sie mir einfach oder rufen Sie mich an.


 

Mit humorvollen und erfolgreichen Grüßen

 

Ihre Michaela Schmitt

 

 

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